Im Jahr 1996 erwarb die Gemeinde Lavarone unterstuetzt durch die Autonome Provinz Trient das Fort, woraufhin eine Reihe von Ueberlegungen zu Verwendung und Wiederherstellung des Baus angestellt wurden. Dabei wurden gruendliche aber die Substanz des Forts bewahrende Restaurieungsarbeiten eingeleitet, die unter anderem die Original-Zink Verkleidung des Daches, die Rekonstruktion des Dachgewoelbes und eine vollstaendige Sanierung der Lage vorhersahen.
Darueber hinaus wurde an die Errichtung eines modernen und zeitgemaessen Museums (in den Sprachen Italienisch, Deutsch und Englisch) gedacht zum Zweck, nicht nur um die Geschichte des Forts und der uebrigen Sperrwerke der Hochebenen zu vermitteln, sondern ganz allgemein um Raum fuer die lokalen und internationalen Fragestellungen im Hinblick auf den ersten Weltkriegs zu geben.
Die vorgenommenen Restaurieungsarbeiten am Fort wurden nach ganz bestimmten funktionellen Gesichtspunkten organisiert und durchgefuehrt. Dabei wurde zunaechst der Kasemattenblock durch die Erneuerung des Abdeck-Zinkblechs nach historischen Vorbild in Stand gesetzt. Weitere Arbeiten betrafen das Entwaesserungsystem und die Abdichtung der aeusseren Mauern zur Erhaltung des Gebaeudes. Treppenaufgaenge aus Metal und ein Aufzug im Innern gewaehrleisten einen leichten Zugang zu allen Raeumlichkeiten des Museums.
Die Saeuberung der aeusseren Fassade und der Einsatz neuer Fenster und Tueren aus Holz und Metall bilden den Abschluss der Sanierungsarbeiten am Fort. Dabei wurde besonderer Wert auf eine getreue und am Original orientierte Wiedergabe der charakteristischen Formen und Techniken gelegt.
Die Arbeiten zur Wiederherstellung und Pflege der landschaftlichen Gegebenheiten wurden zum Teil durch das Amt fuer Umwelt- und Denkmalpflege der Autonomen Provinz Trient moeglich gemacht. Diese bestanden teilweise in einer Flurbereinigung zum Zweck der besseren Sicht und Sichtbarkeit des Komplexes und in einer Erneuerung der gegenueberliegenden Gruenanlage um die Kaiser Kiefer herum und des oestlichen Platzes.
Ein Laufsteg ueber den vorderen Graben wurde gebaut und schliesslich Ausbesserungsarbeiten an der Zufahrtsstrasse vorgenommen. Dabei wurden die besonders gefaehrlichen Punkte durch Markierungen und Hinweisschilder kenntlich gemacht.





